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„So bekömmlich ist Bier“
Gute Nachrichten für Biertrinker! Bier ist gesund. Ehrlich! Denn mehrere Langzeitstudien haben ergeben, dass maßvoller Biergenuss die Lebenserwartung erhöht und die Zufriedenheit steigert.
Klingt unglaublich, ist aber wahr. Natürlich gilt dies nur für den mäßigen, regelmäßigen Konsum – wobei man darunter bis zu einem Liter pro Tag für Männer und 1⁄2 Liter pro Tag für Frauen versteht. Bier setzt sich aus mehr als 90 % Wasser, 5 % Alkohol und 5 % Nährstoffen wie Mineralstoffen, Vitaminen und Kohlenhydraten zusammen. Bier ist zwar appetitanregend, macht aber nicht dick. 250 ml Märzenbier haben 103 Kcal. Dieselbe Menge Apfelsaft hat 120 Kcal, Milch 134 Kcal und Fruchtjoghurt 205 Kcal. Der Gerstensaft enthält außerdem nur 50 % des Alkoholgehaltes von Wein.
Seit den Sumerern (4.000 – 3.000 vor Christus) haben alle Kulturen Bier eingesetzt, wenn es galt, Krankheiten zu heilen. Bier, so Prof. Dr. Manfred Walzl, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Graz, hat sich durch die Jahrhunderte als „wahrer“ Tausendsassa im Rahmen der Heilkunde bewährt. Im wohl ältesten Medizinhandbuch (um 2.100 vor Christus) sind zehn Rezepte aufgeführt, die Bier mit verschiedenen Pflanzenstoffen zur innerlichen und äußerlichen Anwendung bei unterschiedlichsten Krankheiten empfehlen.
Laut Prof. Dr. Manfred Walzl und Prof. Hoffmann, deutsches Bundesgesundheitsamt (Robert Koch-Institut), besteht kein Zweifel, dass sich mäßiger Biergenuss positiv auswirkt bei
- Herzkrankheiten, hohem Cholesterinspiegel: Geringe Alkoholmengen wirken der Bildung von Blutgerinnseln und Blutpropfen entgegen, mäßiger Bierkonsum hebt das gute Cholesterin und senkt das schlechte LDL-Cholesterin.
- Grauem Star
- Krebsvorbeugung: insbesondere Blase-, Prostata-, Magen- und Lungenkrebs
- Raucherbeinen
- Osteoporose: Bier enthält nämlich große Mengen des Knochenzements Silizium. Wir benötigen pro Tag 50 mg Silizium, 1 Liter Bier enthält schon bis zu 40 mg.
- Depressionen: Mäßige Biertrinker neigen deutlich weniger zu Depressionen, sind zufriedener mit ihrem Familien- und Berufsleben, mit sozialen Beziehungen zu Freunden und mit ihrer Freizeitgestaltung als Menschen, die abstinent leben.
- Stress: B-Vitamine und Hopfenbitterstoffe haben beruhigende Wirkung und fördern die Entschleunigung.
Übrigens: Schon vor beinahe 2.000 Jahren kam der griechische Philosoph Plutarch ohne medizinische Langzeitstudien zu ähnlichen Ergebnissen: „Bier ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien die schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.“
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